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gleise einschottern
schotter:
korn real. 22,4 - 63,00 mm entspricht in h0 0,3 - 0,8 mm
das einschottern von gleisanlagen ist in der realität, wie auch im modell mit allerlei aufwand verbunden.

im modell unterscheiden wir:
1. einschottern von gleisen mit gleiskörper. (hier nicht weiter beschrieben)
2. einschottern von kunststoffgleisen für gleich- oder wechselstromanlagen:
das verfahren, mit list und tücke kleber und schotter zwischen die schwellen zu zaubern sei hier nicht weiter beschrieben, da es oft genug mit viel
geduld praktiziert wird.
nachteilig ist außer dem zeitaufwand, die gefahr, daß kleber an unerwünschten stellen austritt - und, daß die schienen zu fest mit dem unterbau
verklebt werden.
wir beschäftigen uns in der folge mit der frage:
wie schottert man gleise, flexgleise und weichen am besten ein.
wir wollen erreichen: gutes aussehen, einwandfreie funktion, austauschbarkeit, und geringen zeitaufwand, unbeschwerliches arbeiten.
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gleisschotter aufbereiten:
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schotter aufbereiten: sieb maschenweite ca. o,3mm , schotterkorn 0 - 0,35
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gleise einschottern:
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flexgleise: anschlußenden trimmen, gerade richten.
bei geraden flexgleisen ist eine hilfsvorrichtung sinnvoll.
(sperrholzleiste mit 2 eingesägten nuten für die schienen).
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gleise einfärben, werkzeuge, materialien und hilfsstoffe:
farben auf terpentinbasis, für betonschwellen verkehrsgrau RAL 7042, für stahlschwellen, schienen und schienenlaschen beigerot RAL 3012.
bei holzschwellen werden nur die "eisenteile" rot eingefärbt.
ein sattes einstreichen der gleise verhindert spätere rostbildung im bereich der punktkontakte.
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gleise von unten abkleben, bogen mit klebeband fixieren.
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1. anstrich rostrot, bei betonschwellen schienen mit u-profil abdecken und
2. anstrich betongrau. farben sollten zum streichen gut verdünnt und 2x aufgetragen werden.
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mittelkontakte und laufflächen werden später nach trocknung und aushärtung (2 - 3 tage) mit einem stück hartholz blank geschabt.einschottern:
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klebeband seitlich etwas hochstellen, schotter von oben aufbringen
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schotter einebnen, schwellen freilegen
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verdünnten weißleim (50% wasser, kein spülmittel) rechts und links,
außen aufgießen
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trocknen lassen, ca 12 stunden
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die fertigen gleise werden zum schluß mit der "klebeband-unterseite" auf der platte ausgerichtet und mit mit verdünntem weißleim punktuell, oder mit einer schmalen spur in der mitte festgeklebt.
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h0 - real im vergleich
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gleisabstand
beim verlegen von langen, parallel liegenden gleisabschnitten ist die verwendung einer abstandvorrichtung und einer richtvorrichtung äußerst sinnvoll.
das trifft besonders dort zu, wo flexgleise eingeschottert und auf der grundplatte verklebt werden.
eine einfache vorrichtung kann, sofern eine tischkreissäge verfügbar ist, leicht selbst aus sperrholz und tischlerplattenabfällen selbst hergestellt werden.
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richtvorrichtung
sperrholzschiene zum geraderichten, bekleben der flexgleise und zum sicheren verlegen der schienen auf der platte.
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gleisabstandvorrichtung
steckplatten als klemmverbindung auf der querschiene
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abstand
gleise parallel richten
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weichen einschottern
bedingungen:
die weichen werden zwischen eingeschotterten und geklebten streckenabschnitten nur durch verschiebbare metallverbinder fixiert.
sie können so jederzeit aus dem gleisverbund problemlos heraus genommen werden.
farbe: terpentinbasis verwenden, keinesfalls wasserbasis (rostgefahr).
vorteil der schwellenbearbeitung:
farbabweisende oberfläche wird verringert, tieferliegende kontur rechts und links des mittelleiters sorgt für tieferliegenden schotter (mittelleiterkontakt zum schleifer)

achtung: keine späne, farbe, sand oder kleber in die mechanik bringen!
("pfusch am bau" kann zum verlust der weichenfunktion führen)
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serienmäßige metallverbinder aufbiegen und abziehen
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weiche außer dem weichenherz und den mechanisch beweglichen teilen streichen, mit handschleifer an langen schienen innen u.außen 2 "laschen" entfernen (nicht an kurzen , inneren schienen!)
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klebeband auf unterseite aufbringen und schwellenabstände mit innenliegender mechanik freilegen
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weiche außer dem weichenherz und den mechanisch beweglichen teilen streichen, mit handschleifer an langen schienen innen u.außen 2 "laschen" entfernen (nicht an kurzen , inneren schienen!)
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neue metallverbinder aufschieben und gängig (nicht locker) machen.
mechanisch bewegliche teile (auch abgedeckte) leicht einölen
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damit die weiche später bei bedarf aus dem fest verlegten schienenverbund herausgehoben werden kann, müssen alle mittelleiterkontakte auf der seite der abzweigung an den schwellenkanten entfernt werden. die stromversorgung der weiche erfolgt über die steckeinrichtung der weiche auf der gegenüberliegenden seite.
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und mit klebeband, soweit möglich, abdecken.
gleisschotter sorgfältig aufbringen
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weiche mit wasserzerstäuber benetzen und schotter mit ponal-express/wasser (1:1) tränken.
während der trocknungszeit mechanische teile vorsichtig hin und her bewegen.
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gut trocknen lassen, überstehende klebestreifen abschneiden, mittelleiterkontakte und isolierlaschen unten rechts mit schwelle bündig abschneiden. weiche auf gängigkeit prüfen. metallverbinder oben mitte abziehen, die anderen mit schienenenden bündig aufschieben.
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weichenantriebe und signalkästen werden gesondert aufbereitet.
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lorenbahn (funktionsmodell)
für die lorenbahn wurden "Trix-flexgleise" verwendet,
da im inneren des stollens für schienenoval, überholgleis, 2 elektroweichen und die steuerplatinen nur wenig platz zur verfügung steht und deshalb extrem enge gleisradien (ca. 100 mm) gelegt werden mußten. wegen der geringen schwellenabstände wurde der sichtbare bereich dieses funktionsmodells möglichst deckend eingeschottert.
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lorenbahn zum forschungsstollen im kalksteinbruch
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mmm
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