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eigenbau mmmmmmmmmmm
die ganz besondere note erhalten modellbahnanlagen durch selbst gebaute modelle.
diese werden realisiert durch das studium von interessanten objekten, durch erstellen umfangreicher bildserien, und skizzen, oder durch beschaffung von originalplänen.

auch der freien gestaltung sind kaum grenzen gesetzt, man sollte dabei lediglich die realität nicht aus den augen verlieren.


auch durch den um- oder ausbau von serienbausätzen lassen sich interessante varianten herstellen.
voraussetzung für gutes gelingen bei allen diesen bauvorhaben sind jedoch handwerkliches geschick, kenntnisse im bereich werkstoffe und hilfsstoffe, sowie die ausstattung mit gutem werkzeug und den wichtigsten heimwerkermaschinen und -geräten.
brückenkombination:
1. steinviadukt
grundaufbau
auflager, fundamente, säulen und brückenoberteil mit rundbögen aus styrodorblöcken (50 - 100mm dick, notfalls zusammengeklebt.) auf einer bandsäge zusägen.
das oberteil zunächst doppelte breite, damit die rundbögen mit einer lochsäge, (ev. von beiden seiten) als runde löcher ausgeschnitten werden können.
aus diesem rohling können nun durch halbieren der höhe 2 brückenoberteile gefertigt werden.
mauerwerk
auf einer tischkreissäge mit 1mm-sägeblatt oder scheibenfräser und einem verstellbaren längsanschlag, werden die längsnuten etwa 4mm tief eingesägt. dabei beachten, dass jedes bauteil mit der gleichen einstellung rundum gesägt wird.
mit entsprechenden werkzeugen können auch die innenbögen in handarbeit strukturiert werden. dabei muss mandie aussenliegenden tragbögen aussparen und nach dem sägen der horizontalen nuten später aufkleben.

landschaft
im gegensatz zur realität, in der die landschaft vorhanden ist und die gleisanlagen angepasst werden, plant der modellbahner in der regel zuerst das schienennetz, um dann eine möglichst realistisch wirkende lösung für landschaft und gleisanlage zu gestalten.

2 ebenen
im vorliegenden fall bestand die aufgabe darin, einen möglichst logischen übergang zwischen den beiden anlagenebenen zu finden. die brücke soll gleisvervbindungen zwischen den ebenen herstellen, und nicht etwa aufgestellt werdfen, weil sie eben gut aussieht.

umgebung
diese besteht aus einer gewachsenen, steilen felsformation aus rotem buntsandstein,den in diesem fall ausgesparten nischen für die säulenfundamente, einem kleinen teich mit sumpfigem ufer und dem gleiskörper auf der unteren ebene.

landschaftsgestaltung
mehr zu diesem thema unter:
landschaft

oberfläche
diese wirkt am besten, wenn als "streumaterial" natürliche materialien verwendet werden.
dieses besteht hier aus gewaschenem sand und gebrochenen stücken aus rotem buntsanstein.
die begrünung erfolgte mit einem gemisch aus sand, fasern, borsten, flocken, natürlichen ästen, und wurzeln.

mauerwerk
die brücke wird zum schluss zusammengeklebt.
ein mauerabschluss, ev. mit geländer, und ein nicht öffentlicher gehweg neben dem gleiskörper vervollständigen unser bauwerk.
die brücke wird dann mit wasserverdünnbarer abtönfarbe, mit etwas weissleim-express angemischt, satt gestrichen.
nach dem trocknen steichen wir die einzelnen flächen mit verdünntem weissleim und bestreuen das ganze (von schräg oben und unten) mit fein gesiebtem sand.

hinweis: unschöne rostbildung im bereich des mittelleiters!
teich
da sich styrodor durch giessharz und siegellack auflöst, muss eine, wenigstens für die aushärtezeit, dichte teichwanne angelegt werden.
als schilf im uferbereich eignen sich die borsten von auto-waschbürsten besonders gut, da die borstenstengel oben in mehreren spitzen enden.
brückenkombination
hier noch im rohbau befindlich.
mehr darüber demnächst.
2. stahl-gitterbrücke

demnächst
3. bahnüberführung
demnächst
mm