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fotoätztechnikmmmmmmmm
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das fotoätzverfahren ist besonders für die herstellung von filigranem modellbahnzubehör, auch in kleinen und mittleren stückzahlen erschwinglich.
ein wesentlicher vorteil für den modelbahner ist die tatsache, daß er die montage dieser ausstattungsteile in der regel -
gute konstruktion, gute anleitung und industriell gängige qualität vorausgesetzt -
selbst durchführen kann.
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beispiel:
terrassengarnitur: sessel, tische, dekoset, sonnenschirm in h0
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messingätzteile
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konstruktion
um maßstäbliche modelle zu realisieren, werden originale zunächst gründlich studiert, genau vermessen und als skizzen dokumentiert.
im nächsten schritt werden die teile maßstäblich aufgezeichnet und eine abwicklung des gegenstandes gezeichnet. diese konstruktion wird dann mit hilfe eines zeichenprogramms in hoher auflösung so erarbeitet, daß der anwender durch falttechnik mit möglichst wenigen kleinteilen zu einem ansprechenden,
maßstabgetreuen fertigprodukt kommt.
die konstruktion wird dann 1x normal und 1x spiegelbildlich auf DINA5, -A4 oder -A3-formate in höchstmöglicher stückzahl übertragen.
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platine für beidseitiges, gleichzeitiges ätzen.
weiß: herausfallender abfall, schwarz: material herausätzen 50% der materialdicke, gelb: flächen des artikels und abfallflächen mit anbindungen.
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filmherstellung:
anschließend werden die beiden zeichnungen in einem fotolabor, oder graphikstudio auf 2 foto-filme übertragen. (keine drucke!)
ätzen:
die filme werden nun deckungsgleich übereinander gelegt, eine beidseitig beschichtete messingplatine dazwischen geschoben, beidseitig belichtet und
entwickelt. je nach ätzverfahren werden dann im ätzbad belichtete, (oder unbelichtete) flächen gleichzeitig von beiden seiten herausgelöst.
für den modellbahnbereich werden in der regel messing-blechstärken von 0,1 bis 0,4mm verwendet. hochpräzise teile können nur auf industriellen anlagen
hergestellt werden.
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empfohlene werkzeuge für die montage
kopflupe. besonders bei sehr filigranen teilen von vorteil, auch weil man für die arbeit beide hände frei hat. (beim werkzeughandel oder elektronikbedarf).
frontkantenschneider aus dem bereich der elektronikwerkzeuge. durch einseitig, innen liegende schneidfase kantengenaues trennen. (beim werkzeughandel oder elektronikbedarf).
bastlerschraubstock. (beim baumarkt).
messer mit geschwungener, leicht stumpfer klinge zum vorbiegen filigraner flächen. elektronikerlötkolben. (gelegentlich beim discounter).
haarpinsel, airbrushanlage. (im hobbyladen oder farbengeschäft).
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notwendige werkzeuge:
unterlage aus hartem, plan geschliffenen stahl oder stein zum trennen und biegen der teile. (beim schrotthandel oder steinmetz)..
stechbeitel mit ca. 6mm breiter schneide. die schneikante sollte leicht gewölbt und schlank geschliffen sein. mit diesem werkzeug werden die schmalen
anbindungen der teile aus dem platinenrahmen getrennt. (beim werkzeughandel oder baumarkt).
feinmechaniker- oder elektronikerwerkzeug: seitenschneider, möglichst ohne schneidfase, spitzzange, flachzange. vorteilhaft wären zangen ohne riffelung
der klemmflächen und mit paralleler klemmung bei 0,2mm blechdicke. (beim werkzeughandel, bedingt auch vom discounter).
pinzette gekröpft. (beim sanitätshaus, gelegentlich auch auf flohmärkten).
biegeklötzchen verschiedener größe, scharfkantig, rechtwinklig am besten aus gezogenem messing 50x10x10mm, 50x10x5mm usw. (vom hobbyladen).
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montage
die montage der ätzteile kann entweder nur durch biegen und falten der ausgeschnittenen blechteile, oder zusätzlich durch verbinden durch weichlöten oder kleben
erfolgen.
dabei muß beachtet werden, daß es manchmal sinnvoll ist, einzelteile vor der montage zu lackieren. in diesem fall muß das verbinden durch klebestellen erfolgen.
gelötete teile hingegen eignen sich besser zum grundieren mit airbrush oder sprühdose und anschließendem bemalen besonderer flächen mit dem pinsel.
die vorstehenden ratschläge erheben nicht den anspruch der vollständigkeit. gewisse fertigkeiten und erfahrungen im umgang mit werkzeugen und materialien müssen vorausgesetzt werden.
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hilfsstoffe:
weichlötmasse, lötdraht zum verzinnen und zusammenfügen der teile.
sekundenkleber flüssig und gel.

sicherheitsvorschriften beachten!
reinigungsmittel: waschbenzin, spiritus, nitroverdünnung, siliconentferner.
essigessenz zum schwach anätzen für bessere farbhaftung.
farben: farbsortiment schnell trocknende farben. acryl-, nitro- oder mehrkomponentenlacke.
messingteile grundsätzlich entfetten und grundieren.
beachten Sie bitte, daß in vielen fällen eine mattlackierung realistischer wirkt.
chemisch zinn: silber-metallisch-farbige teile können auch chemisch verzinnt werden. nach der verzinnung empfiehlt sich jedoch ein klarlack-überzug.
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selber ätzen
die hier beschriebenen messingätzteile sind mit den möglichkeiten des "hobbyätzens" qualitativ nicht herstellbar.
filme: drucke als direktvorlage sind nicht lichtdicht und durch druckerpixel nicht kantenscharf.
die absolute deckungsgleichheit bei der platinenbelichtung ist höchst problematisch.
ätzen: sprühätzgeräte im hobbybereich erreichen kaum die erforderliche, gleichmäßige sprühdichte.
umweltschutz: die entsorgung der anfallenden, verbrauchten chemikalien nach dem entwickeln, ätzen, reinigen der anlage und der teile.
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beispiel kofferkuli
platine: messingblech 0,2mm dick, halbhart
platine 36 cm², 9 teile,
aufgrund der angewendeten falttechnik wird für für das trennen der anbindungen lediglich ein taschen- oder küchenmesser benötigt. der rest kann ohne weitere werkzeuge erledigt werden.
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montageanleitung:
rote linien und flächen: unten geätzt
grüne linien: obenbeätzt
(wichtig: auch ohne sprachkenntnisse verständlich!)
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teilansicht der platine.
anbindungen trennen
(hinweis: aus technischen gründen entsprechen die folgenden ansichten nicht denen der anleitung!)
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abwinkeln der räder
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falten der bodenplatte
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biegen der rückwand, kleben der bodenplatte
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drehen des teils, biegen des handtaschenhalters
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einfärben
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fertig
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leiterplatten
die herstellung von leiterplatten im ätzverfahren sei hier nicht weiter beschrieben.
kriterien sind unter anderem auch die gleichen, wie oben beschrieben.
für die herstellung von einzelanfertigungen wurde ein einfaches gravierverfahren entwickelt.
(später mehr)
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